Aktuelles


Weihnachtsfeier am 02.12.2017


Am Samstag, den 02.12.2017 war wieder die Weihnachtsfeier der VSG Bretten e. V. Sie fand das letzte Mal bemi FC Knittlingen statt. Dieses Jahr waren auch viele neue Mitglieder dabei, so dass alle Plätze belegt waren. Neben Kaffee und Kuchen wurde viel geredet und Weihnachtslieder gesungen. Natürlich wurden durch Monika und Elisabeth auch Weihnachtsgedichte vorgetragen. Vor dem Essen schaute noch der Nikolaus und das Christkind vorbei. Alle Mitglieder wurden wieder reich beschenkt.



Familiensporttag am 23.07.2017


Am 23.07.2017 trafen sich die Sportvereine der Stadt Bretten im Sportzentrum "Im Grüner" zur Vorstellung der einzelnen Sportarten. Wir, die VSG Bretten waren auch dabei. Zuerst mussten wir unsere Spielfelder aufkleben., danach wurden wir durch OB Wolf nach einer musikalischen Begrüßung und durch die Jagdbläser der Jägerereinigungen Bruchsal & Karlsruhe-Hegering II (Bretten) begrüßt.  Natürlich durften auch nicht die Kraichgauer Fahnenschwinger Bretten e. V. nicht fehlen. Sie boten wieder ein tolles Programm.

Nach dieser schönen Einstimung auf diesen Tag gingen Alexander und Alexandra in die Halle und warten auf die ersten Interessenten. Es waren viele Kinder dabei das Boccia-Spiel ausprobieren wollten. Nachdem auch Elisabeth, Monika, Andreas und Silvia da waren konnten wir auch im Spiel zeigen wie Boccia gespielt wird. Viele interessierte Besucher wollen auch mal zu unseren Trainingszeiten, die immer montags (außer in den Schulferien) von 20.00 - 22.00 Uhr stattfinden vorbeischauen. Wir suchen immer neue Mitspieler.


 


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Vereinsjubiläum am 03.04.2016


Am 03.04.2016 lud der VSG Bretten anlässlich seines 50 jährigen Bestehens zu einer großen Jubiläumsfeier ein.

Nach der musikalischen Einstimmung durch die Jugendkapelle des Musikvereins Büchig begrüßte die Vorsitzende des Vereins, Elisabeth Raupp die Mitglieder und geladenen Ehrengäste.

Die Vorsitzende berichtete über die Anfänge und Entstehung des VSG. Sie informierte, dass 21 Jahre nach Kriegsende – und damit sehr viel später als in den umliegenden Städten und Gemeinden, sich der Versehrtensport durch Unterstützung der Gemeinde Heidelsheim etablierte.

 

Unter den über 150 Gästen war auch Oberbürgermeister Martin Wolff. Als besonderen Ehrengast, konnte der VSG den noch als einziges lebendes Gründungsmitglied zählenden Werner Servay begrüßen, der im laufender Feierlichkeiten zum Ehrenmitglied ernannt wurde.

Auch Frau Traudel Goppelsröder, Gertrud Lugsch, und Richard Schöntag, erhielten die Auszeichnung „Ehrenmitglied“.

Daneben wurden auch eine Vielzahl weiterer Mitglieder für 10, 20, 30, 40 und 50 Jahre treue Mitgliedschaft geehrt. Frau Rosemarie Kirchgässner, erhielt die besondere Auszeichnung der Ehrenvorsitzenden.

 

Glückwünsche an den VSG kamen auch von Seiten des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes, Herr Bernhard Kurz i.V. überreichte einen Gutschein zur Jugendförderung. Vom Badischen Sportbund, i.V. von Herrn Dannenmeier, konnte die Vorsitzende Frau Raupp eine Urkunde entgegen  

nehmen.

 

Herr Oberbürgermeister Martin Wolff als Vertreter der Stadt Bretten, betonte insbesondere die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements und erinnerte an die sportlichen Erfolge des Vereins. Als„ Geschenkle“ wie er es nannte überreichte er der Vorsitzenden einen Scheck über 250,-- Euro. Glückwünsche kamen außerdem von Herrn Uve Vollers, Ortsvorsteher von Büchig.

 

Nach einem gemeinsamen Mittagessen und gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen, stellte die Kassiererin Monika Richter-Bischoff noch die aktuellen VSG Gruppen in einer Bilder und Filmpräsentation vor. Es wurden 50 Jahre VSG gezeigt.

 

Insgesamt konnte man nach einem herrlichen Frühlingstag auf eine schöne und erfolgreiche Jubiläumsveranstaltung zurückblicken.

Der VSG bedankt sich bei allen Mitgliedern und Ehrengästen für ihre Glückwünsche, Engagement und Unterstützung.

 

Der

Verein für Sport, Gesundheit

und Rehabilitation Bretten e.V.



 

Festrede anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der VSG Bretten am 3.4.2016 von Präsidenten Dr. Grom des Badischen Behindertensportverbandes

 

Sehr geehrte Festgäste, lieber Jubilar VSG Bretten, Sehr geehrter Herr OB Wolff, liebe 1.Vorsitzende, Frau Elisabeth Raupp

 

Ich gratuliere als Präsident des Badischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes nennen wir ihn künftig BBS und als Vizepräsident des Badischen Sportbundes Freiburg der VSG Bretten, seinem Vorstand und all seinen Mitgliedern sehr herzlich zu ihrem heutigen Jubiläum – ihrem 50.Geburtstag.

 

Idealist sein, heißt Kraft haben für die anderen

 

Besser als mit diesem Novalis zugeschriebenen Dichterwort kann man das Grundmotiv der VSG nicht beschreiben.

 

50 Jahre sind lang, wenn man sie vor sich hat und kurz, wenn man auf sie zurückblickt –

 

Meine Damen und Herren,

 

alles, was in diesen 50 Jahren in so vorbildlicher Weise hier in Bretten geschaffen wurde, wurde von Menschen angepackt und geschaffen, die wir zurecht Idealisten nennen können. Also Männer und Frauen, die Kraft haben für die anderen.

  

Lassen Sie mich aus der Sicht eines Landesverbandes Drei Gedanken entfalten, die wie ich meine für unsere Zivilgesellschaft von großer Bedeutung sind.

Eine Zivilgesellschaft kann nur bestehen, wenn sie sich einen Wertekanon gibt – und hier ist der Sport von überragender Bedeutung.

 

In Baden Württemberg haben die mehr als 11.400 Vereine über 3,8 Millionen Mitglieder. Der Sport ist die größte Bürgerbewegung in unserer Zivilgesellschaft.

 

In der Presse lesen Sie immer häufiger von der Notwendigkeit der Inklusion.

 

Was verbirgt sich hinter dieser Diskussion:

 

Inklusion meint: die vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen von Anfang an.

 

Dies ist nach Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention seit 2009 Gesetzeslage in Deutschland.

 

Praktisch heißt dies:

 

nicht die Nichtbehinderten wissen was gut ist für Menschen mit einer Behinderung, sondern diese sagen dies uns.

 

Dies ändert dramatisch positiv unsere Betrachtungsweise:

nicht mehr defizitorientiert (was kann einer alles nicht) sondern ressourcenorientiert: was kann mein Mitmensch alles.


Inklusion wird letztlich in jeder Familie, jeder Gemeinde und in jedem Verein gelebt, wenn Barrieren abgebaut werden.

 

Die meisten Barrieren sind jedoch in unseren Köpfen abzubauen.

 

Der Sport ist der Motor für eine gelingende Inklusion – und die VSG darf stolz darauf sein, diesen Gedanken seit Jahren in die Tat umzusetzen.

 

Für dieses hier zur Selbstverständlichkeit gewordene

Miteinander Sporttreiben von Menschen mit und ohne Behinderung kann Ihnen nicht genug gedankt werden.

 

Eine sich immer egozentrischer entwickelnde Gesellschaft, die sich zunehmend über Materielles definiert, braucht dringend die Werte des Sports: Solidarität–Teamgeist und Fairness.

 

So ist die VSG Bretten als Mitglied der großen Sportfamilie ein wichtiger Partner im Bildungsbereich.

 

Der Sport ist der größte außerschulische Bildungsträger, der durch informelles Lernen eine immer größere Bedeutung gewinnt – seine Leistungen hier sind bisher noch wenig gewürdigt – erkannt ist aber:

 

diese Bildungsleistung ist von überragender Bedeutung.

Während die Politik den Gedanken der Rehabilitation und Prävention meist nur auf den Lippen führt, MACHEN Sie dies, denn

 

Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert.

 

Und wenn Sie lb. Vorstand manches mal Bedenkenträger überzeugen müssen, dann hilft Ihnen Albert Einstein weiter:

 

Die Ideen stellen sich als genial heraus, deren Verwirklichung und Erfolg als unmöglich angesehen wurden.

 

Meine Damen und Herren,

gestatten Sie mir einen weiteren Gedanken:

Durch und im Sport Ethisches Verhalten einüben. 

Hierbei verstehen wir heute die allgemeine Ethik als eine philosophische Disziplin, deren Aufgabe es ist, Kriterien für gutes und schlechtes Handeln und die Bewertung seiner Motive und Folgen aufzustellen. Das Ziel der Ethik ist die Erarbeitung von allgemein gültigen Normen und Werten.

 

Es geht also um Werte- welch aktuelle politische und gesellschaftliche Diskussion!

 

Wir sehen durch zuwandernde fremde Menschen unsere Werte bedroht und fragen uns heimlich: was sind denn eigentliche unsere Werte? Konsum – Recht des Stärkeren – schneller Gewinn ?

 

Zurecht werden auch im Sport ethische Fragen aufgeworfen – nicht zuletzt durch die Aufdeckung zahlreicher Dopingfälle.

 

Es ist gar keine Frage: Doping kann in keinster Weise gerechtfertigt werden –

Sosagen es wir heute – aber war das immer so? – werden nicht im Leistungssport Stellvertreter- Kriege zwischen Weltanschauungen und politischen Systemen geführt?

 

Und hat sich unsere Gesellschaft im falsch verstandenen: schneller – höher – stärker nicht dahin entwickelt, dass nur der Sieg etwas gilt – dass der zweite Gewinner schon der erste Verlierer ist – auch wenn wir die Unterschiede zwischen dem Ersten und Zweiten garnicht mehr erfassen können, weil  wir kein Empfinden für eine Hunderstel oder gar Tausendstel Sekunde haben.

 

Es zählt nicht mehr die persönliche Bestzeit des Sportlers, der über sich hinausgewachsen ist und für den dieses schneller-höher-stärker gedacht ist. Es zählt nur noch der Rekord – koste es was es wolle – und am Erreichen dieses Ziel hängen viele Lebensschicksale.

Glaubt man den einschlägigen Untersuchungen der Dopingforschung, dann findet man

Doping auch im Breiten-ja auch im Behindertensport. 


 

Doping ist nicht nur Betrug, sondern eine krankmachende Missachtung und Misshandlung des eigenen Körpers.

 

Mit Doping schalten wir natürliche Schutzmechanismen aus, die eine ansonsten nicht mögliche Leistungssteigerung ermöglichen.

 

Doping droht auch außerhalb des Sports zu einem Massengeschäft zu werden:

 

Geben Sie auf Google einmal die Suchbegriffe: Gehirndoping – Neuro Enhancing ein – Es ist jetzt schon weltweit ein Milliardengeschäft. Sie werden die Heilsversprechen finden: erhöhe die Leistung deines Gehirns- Gehirn

Doping für mehr Konzentration in Schule,Studium und Beruf.

 

Und warum benenne ich diese Entwicklung bei einem so schönen Jubiläum:

 

Weil Sie alle hier durch Ihr Tun beweisen – dieses brauchen wir nicht –

 

und weil Sie als wichtiger Bildungsträger hier in Bretten in die Stadt hineinwirken - zusammen mit Oberbürgermeister Wolff, um insbesondere die Jugendlichen zu überzeugen, dass sie kein wie geartetes Doping brauchen um geschätzt und anerkannt zu werden – um aufklärend und helfend zu wirken.   

Wie immer wird in den Familien ethisches Handeln gelebt – und viele Vereine sind für unsere jungen Menschen Familienersatz. 

 

Meine Damen und Herren,

 

gestatten Sie mir einen letzten Gedanken.

 

Eine Gemeinschaft lebt von Menschen mit Idealen ,also um den Gedanken von Novalis aufzugreifen von Menschen, die Kraft haben für andere.

 

Menschen, die bereit sind Ihre Lebenszeit anderen Menschen zu schenken. Dies gilt insbesondere für Menschen, die sich in die Führung eines Vereins stellen und sich dort oft verzehren.

 

 

Vom Deutschen olympischen Sportbund wurden zum Ehrenamt folgende Zahlen für Deutschland benannt:

 

90.784 Sportvereine

 

27,9 Millionen Mitgliedschaften

  

8,8 Millionen Engagierte in Sportvereinen

850.000 Amtsträger auf der Vorstandsebene

 

1 Million auf der Ausführungebene (Trainer-Übungsleiter)

 

7 Millionen freiwillige Helferinnen und Helfer.

 

Allein auf der Vorstandsebene erbringen die Ehrenamtlichen eine jährliche Arbeitsleistung von 150 Millionen Stunden!


 

Solche ehrenamtlich Tätigen haben die VSG Bretten gegründet und als Vorstände und Trainer bzw. Übungsleiter in den vergangenen 50 Jahren zu einem lebendigen und lebensfrohen Gemeinwesen entwickelt, das der Stadt gut tut.

 

Wenn Politiker – gleich in welcher Verantwortung sich die o.g., Zahlen bewusst machen, dann werden Sie erkennen, welch unschätzbare und vor allem unbezahlbare Leistung die Vereine auch hier in Bretten für das Gemeinwesen erbringen.

 

Dann werden die Vereine nicht zu Bittstellern, sondern zu den wichtigsten Partnern für ein gelingendes Gemeinwesen.

 

Ohne Vereine wird die staatlich geforderte Integration von zu uns strömenden Menschen aus anderen Kulturen nicht zu schaffen sein.


Die VSG Bretten ist nicht nur für die Stadt Bretten ein wichtiger Partner, sondern auch für den Badischen Behinderten-und Rehabilitationssportverband sowie für den Deutschen Behindertensportverband.

 

Was verbirgt sich hinter dem BBS:

 

Als gesamtbadischer Fachverband für Sport von Menschen mit Behinderung ist er Interessenvertreter von

 

345 Vereinen -  er zählt 33.987 Mitglieder.

 

2223 Rehasportgruppen sind durch ihn zertifiziert –

 

über 1200 Übungsleiter werden von ihm aus- und weitergebildet.

 

Im Jahre 2016 sind 69 Lehrgänge an der Sportschule in Steinbach ausgeschrieben.

 

Der Präsident des BBS ist Mitglied im Hauptvorstand des Deutschen Behindertensportverbandes und hat für die Weiterentwicklung des DBS ebenso Sorge zu tragen wir für die berechtigten Interessen seiner Mitgliedsvereine.

Der Badische Behindertensportverband genießt national in den Sportorganisationen wie auch bei den politischen Funktionsträgern eine hohe Akzeptanz. In Baden-Württemberg war und ist der BBS der erste Ansprechpartner in Fragen der Inklusion für das Kultusministerium in Stuttgart.

 

Diese hohe Akzeptanz und Wertschätzung in Sport und Politik ist der verlässlichen und kompetenten Arbeit der Geschäftsstelle mit ihrem Geschäftsführer Herrn Michael Eisele und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wesentlich geschuldet.

 

Aber ein Verband ist nur so gut wie seine ihn tragenden Vereine.

Die VSG Bretten kann sich glücklich schätzen, dass sie seit Jahren in der ersten Vorsitzenden Elisabeth Raupp eine Frau an ihrer Spitze hat, die nicht den Status quo pflegt, sondern alle im Verein fördert und fordert –

 

Ob es um die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Boccia im August dieses Jahres geht oder

 

Wie 2012 um die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft im Sitzball:

 

Auf Bretten und Elisabeth Raupp ist Verlaß.

 

Das weiß auch der Deutsche Behindertensportverband – hier ist Elisabeth Raupp die geschätzte Vorsitzende der Abteilung Nationale Spiele.

 

dafür danken ich Ihnen auch namens des Badischen-und Deutschen Behindertensportverbandes von Herzen.

 

So präsentiert sich die VSG Bretten am heutigen 50.Geburtstag als moderner, zukunftsorientierter, quick lebendiger Verein, der aus Bretten und der Raumschaft nicht mehr wegzudenken ist.

 

Gratulieren wir der VSG zu

 

Menschen, die sich gegen den Zeitgeist in die Pflicht für die Menschen stellen – zu einen mutigen Vorstand - zu exzellent ausgebildeten Übungsleiterinnen und Übungsleitern, zu allen, die still und leise dem Wohl der Sportlerinnen und Sportler der VSG dienen.

 

Erweisen wir dem Ehrenamt, was es verdient: nicht nur viel Amt, sondern auch viel Dank, Anerkennung und Ehre für den täglich gelebten Idealismus.

 

Zu einem Geburtstag gehört ein kleines Geschenk. Ich habe Ihnen einen Bildungsgutschein des BBS über 300 € mitgebracht, der den Verein bei der Aus-und Fortbildung seiner aktiven Übungsleitern und Übungsleiterinnen unterstützen soll. 


 

Achja, fast hätte ich es vergessen :

 

Bei der Funktionsbeschreibung steht bei Elisabeth Raupp:

 

1.Vorstand/Vergnügungswart

 

Wie ist das zu verstehen ? – erinnern Sie sich Novalis:

 

Idealist sein heißt Krafthaben für andere.

 

Mit dieser Kraft wird auch Schweres zum Vergnügen.

 

Liebe Festgemeinde –

 

Es war mir ein Vergnügen zu Ihnen zu kommen und es ist mir ein Vergnügen heute zusammen mit meiner Frau unter Ihnen zu sein.

 

Glückauf in eine gute Zukunft einer blühenden VSG Bretten.